Der neue Mercedes EQC: SUV goes electric

Der Mercedes EQC kann bereits seit Mai 2019 vorbestellt werden. Er kann als erster, elektrischer SUV von Mercedes bezeichnet werden. Das Unternehmen selbst betitel ihn als den "Mercedes unter den Elektrischen". Ein Blick auf die Eckdaten verrät mehr.


12

Mercedes EQC: Datenblatt

  • NEFZ-Reichweite bis zu 471 Kilometer
  • Stromverbrauch: 22,2 kwH / 100 km
  • Abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Leistung: 300 kW (408 PS)
  • Max. Drehmoment: 760 Nm
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,1 Sekunden
  • Allradantrieb
  • Preis: Mindestens 71.000 €

Modernes Design verbindet Technik und Leistung

Das Design des Mercedes EQC ist ganz klar an den GLC angelehnt. Trotzdem erscheint der EQC deutlich moderner und futuristischer, was zum einen durch den Black Panel Kühlergrill an der Front, aber auch durch die Farbakzente der Beleuchtung realisiert wird. Bei Dunkelheit ist der Elektro-SUV ein absoluter Hingucker.


11


Betrachtet man den Innenraum, wird man auch hier feststellen, dass im Vergleich zum GLC kaum Unterschiede bestehen. In unmittelbarer Nähe hinter dem Lenkrad findet man als Fahrer Informationen zur Geschwindigkeit und zur Reichweite, sowie ein oberhalb der Mittelkonsole angebrachtes Infotainment-System, auf welchem sich sowohl die Navigation, als auch diverse Features ansteuern lassen. Neu sind Lufthutzen auf den Armaturen und die Zierblenden, welche Armaturenbrett und Türen harmonisch verbinden.


10

Mercedes-Benz EQC: Technik, Verbrauch und Reichweite

Mercedes spricht beim EQC von einem außergewöhnlichen Komfort, den man von der Mercedes Luxusklasse gewohnt ist. Auch die Antriebsgeräusche der beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse sollen sehr leise sein. Unterstützt wird die Geräuschkulisse durch zusätzliche Dämmungen Innenraum. Auch wurden Bauteile und Bleche durch feinfühlige Ingenieursarbeit so verstärkt, dass Vibrationen im Innenraum kaum ein Thema sein sollen.


9


Die Batterie des Mercedes EQC ist zwischen beiden Achsen angebracht und wurde mit Deformationszonen ummantelt, um Unfallschäden weitestgehend zu vermeiden. Der Elektroakku selbst bringt stolze 650 kg auf die Waage, während der EQC insgesamt mit 2,5 Tonnen nicht gerade als Leichtgewicht durchgehen kann. Der Vorteil hierbei: Aufgrund der Schwere des Akkus verlagert sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten, was für ein stabiles Fahrgefühl sorgt.


Was die Reichweite des EQC betrifft, gibt es einige Widersprüche zu den von Mercedes angegeben Daten im Datenblatt. Anstatt 22 kWh werden unter Realbedingungen eher 28 kWh auf 100 Kilometer verbraucht. Bei vollgeladenem Akku wären das anstatt den angegeben, maximalen 471 Kilometer nur noch knapp über 300 Kilometer.

Mercedes EQC Ladeleistung

An Ionity-Schnellladestationen soll der Mercedes EQC in 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden können. Das bisherige Problem hierbei sind aber die noch vielerorts fehlenden Ionity Ladestationen. Ebenso wurde die maximale Ladeleistung von möglichen 150 kWh auf maximal 110 kWh gedrosselt, um Folgeschäden durch Schnellladungen zu vermeiden.


13